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Geschichte Thailands

Etwa 600 n. Chr. gründen Thai sprechende Völker im Süden Chinas ihr erstes Reich. Etwa ab 700 n. Chr. wandern Thaistämme nach Süden in den Norden des heutigen Thailands, in welchem bis dahin die Mon und die Khmer leben, zwei Völker, die es heute nur noch in Kambodscha gibt. Diese Wanderungsbewegung wird zur großen Völkerwanderung mit der Eroberung Chinas und des Thaistaates durch die Mongolen im 13. Jahrhundert.
Mitte des 13. Jh. kämpfen die Thai im heutigen Zentralthailand gegen die Khmer und gründen 1235/38 das Königreich Sukhothai mit der Doppelhauptstadt SukhoThai - Si Satchanalai, welches fast schon das gesamte heutige Staatsgebiet umfasst. Hier entsteht in dieser Zeit auch die noch heute gültige Thai-Schrift.
1281 erobert der Thaifürst Mengrai im Norden das Mon-Reich Haripunchai und gründet das Königreich Lan Na mit der Hauptstadt Lamphun, welche wenige Jahre später nach Chiang Mai verlegt wird.
1347 wird Sukhothai von seinem Vasallenstaat Ayutthaya einverleibt, welches unter König Rama Thibodi I. (genannt U Thong) zur Großmacht aufsteigt. Trotz zeitweiser Auseinandersetzungen mit den Kambodschanern und Burmesen erlebt das Reich von Ayutthaya während der nächsten 400 Jahre eine großartige Blütezeit, erobert Kambodscha und die noch unabhängigen Thai-Fürstentümer im Norden (bis auf das Lan-Na-Reich, welches jedoch 1556 von den Burmesen eingenommen wird) und ist von 1350 - 1767 Hauptstadt des Königreich Siam und mächtigster Staat Südostasiens. In dieser Zeit kommt es zu Kontakten und auch Streitigkeiten Siams mit verschiedenen europäischen Nationen, vor allem Portugal, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien.

1767, nach einer 15monatigen Belagerung, wird die Millionenstadt Ayutthaya, von europäischen Reisenden als schönste Stadt der Welt bezeichnet, von burmesischen Truppen erobert, mit ihren goldenen Tempeln völlig zerstört und der König und die Einwohner ermordet. Die Herrschaft der Burmesen währt jedoch nur sehr kurz: Soldaten unter Führung von General Taksin, der sich anschließend in der neuen Hauptstadt Thonburi selbst zum König ausruft, können aus Ayutthaya fliehen, ein Jahr später zurückkehren und den Burmesen nicht nur Ayutthaya, sondern auch Chiang Mai entreißen und sie endgültig aus dem Land treiben. Sein Nachfolger, General Chakri, der Begründer der noch heute herrschenden Chakri-Dynastie, regierte als König Rama I. von 1782 bis 1809 und verlegte die Hauptstadt auf das gegenüberliegende Ufer des Chao Phrya, woraus das heutige Bangkok entsteht.
Dank des großen diplomatischen Geschicks und der Weltoffenheit seiner Herrscher bleibt Thailand als einzigem Land im sogenannten Indochina die Kolonialisierung durch die europäischen Mächte erspart. Aus großem Interesse an westlicher Wissenschaft und Zivilisation beauftragt der fromme Wandermönch und neue König Mongkut (Rama IV., 1851 - 1868) viele europäische Berater, ihm bei der Modernisierung seines Landes zu helfen. Der hochgebildete Monarch erlernt die englische, französische und lateinische Sprache und beschäftigte sich mit Leidenschaft mit der Astronomie.

Sein Sohn, König Chulalongkorn (Rama V.), 1868 - 1910, setzt die grundlegenden Modernisierungsbemühungen seines Vaters fort und ermöglicht die Wahrung der staatlichen Unabhängigkeit. Dabei muß er allerdings einige Flächeneinbußen hinnehmen. 1893 wird Thailand in Grenzstreitigkeiten mit Französich-Indochina verwickelt und am Ende gezwungen, Kambodscha sowie alle Gebiete in Laos östlich des Mekong abzutreten. 1904 und 1907 werden weitere thailändische Gebiete westlich des Mekong von Frankreich okkupiert. 1909 tritt Thailand vier (heute malaiische) Gebiete auf der Malaccahalbinsel an Großbritannien ab, wofür Großbritannien seine Ansprüche im übrigen Kern des Thai-Königreiches aufgibt. Sein Sohn Rama VI. (1910 -1925) setzt die sehr erfolgreiche Außenpolitik Thailands fort; er ändert die bisherige Staatsflagge (ein weißer Elefant auf rotem Grund) in eine freiheitssymbolisierende Trikolorenform.
Im November 1936 kündigt Thailand alle Abkommen mit ausländischen Nationen auf. Nach den im darauf folgenden Jahr in neuen Verträgen festgelegten Bestimmungen erlangt die Regierung die vollständige Selbstbestimmung über die innen- und außenpolitischen Angelegenheiten des Landes.

Die 4 Jahrzehnte nach Ende des II. Weltkrieges werden durch instabile politische Verhältnisse und wiederholte Militärputsche bestimmt. Sie nahmen dank der integrativen Kraft und Popularität von König Bhumibol (Rama IX., König seit 1946) und Königin Sirikit (siehe Bilder unten) aber zum Glück nie extreme Verhältnisse an. Rama IX., der in Cambridge (USA) geborene und in der Schweiz aufgewachsene Enkel Chulalongkorn, trug nach dem Militärputsch von 1991 und den Demonstrationen für die Demokratie von 1992 durch sein persönliches Eingreifen entscheidend zur Wiederherstellung stabiler Verhältnisse bei und ist in der Beliebtheit und Verehrung aller Thai beispiellos.



 

Bilder

Keine Zeit zum Lesen von vorn bis hinten? Hier die Schnellverbindung zu den einzelnen Reiseetappen:
Bangkok |  Ayutthaya / Bang Pa In |  Bangkok |  Chiang Mai |  Doi Inthanon National Park |  Lampang |  Si Satchanalai |  Sukhothai |  Kamphaeng Phet |  Nakhon Phatom |  Ratchaburi |  Surat Thani-Takua Pa |  Phang Nga |  Krabi |  Phuket | 

Wenn man die Reiseroute verfolgen will (oder sich einfach nur einen Überblick über die Geographie Thailands verschaffen will), ist es zu empfehlen, die Thailand-Karte zu benutzen und in einem separaten Fenster offen zu lassen, um immer wieder nachschauen zu können. Alle Hauptreiseziele, welche in der folgenden Bildbeschreibung als große Überschriften erscheinen, sind in der Karte rot markiert.

Achtung! Alle nun im Text folgenden Miniaturbilder öffnen auf Klick das zugehörige Bild im Vollbildmodus. Dieses Vollbild läßt sich durch einfaches Anklicken wieder schließen, wodurch man zur vorherigen Stelle im Text zurückkehrt.

Und nun viel Spaß mit den Fotos!

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 Bangkok

Wohl fast jede Thailandreise beginnt in Bangkok, der Hauptstadt Thailands, die in der Landesprache eigentlich Krung Thep heißt. Im Jahre 1767 begann ihr Aufschwung vom befestigten Fischerdorf und Handelspunkt am Golf von Siam zur heutigen Millionenmetropole, als sich nach dem Untergang Ayutthayas General Taksin mit 10.000 Soldaten im gegenüberliegenden und heute eingemeindeten Thonburi sammelte, sich zum neuen König der Thai erklärte und zum entscheidenden Gegenschlag gegen die burmesischen Besatzer auszog. Sein Nachfolger Rama I. verlegt 1782 mit seinem Regierungsantritt die Hauptstadt nach Bangkok, welche anschließend mit großer Geschwindigkeit zum weltlichen und geistigen Zentrum des Landes aufstieg und förmlich explodierte. In kurzer Zeit entstanden Paläste, Handelsniederlassungen und hunderte Tempel. Bis heute ist Bangkok Sitz von König, Regierung und Parlament, ein religiöser Mittelpunkt des Buddhismus und Drehscheibe des Welthandels in Südostasien.

 Großer Palast

Größte Sehenswürdigkeit Bangkoks und ganz Thailands ist der sogenannte Grand Palace (Große Palast) im Herzen des alten Bangkoks. Hier wurde in den letzten Jahren des 18. Jh. begonnen, die Herrlichkeit Ayutthayas wieder auferstehen zu lassen. Auf einem Areal von gut 200.000 Quadratmetern entstand ein Ayutthaya nachempfundenes wundervolles Ensemble von vergoldeten Tempeln, Palästen und Grabmonumenten. Die hier beigelegte Übersichtskarte soll die Orientierung erleichtern; die Nummern auf der Karte werden in eckigen Klammern hinter den im Folgenden beschriebenen Attraktionen angegeben.

Geistiger Mittelpunkt des Palastareals ist der Wat Phra Kaeo [10] (Wat = Tempel), ein herrlicher kunstvoller Tempel, welcher eigens für die Unterbringung der bedeutendsten Reliquie Thailands, des sogenannten Smaragdbuddhas, erbaut wurde. Er ist als Privattempel des Königs der einzige Tempel in Thailand, in welchem keine Mönche leben.

Die nicht ganz zum künstlerischen Gesamteindruck passenden martialisch dreinschauenden Wächterlöwen (ein Geschenk des Kaisers von China) eignen sich zumindest gut für ein spontanes Gruppenfoto unserer kleinen Thailandexpedition.

Im Bot (heiligste Halle jedes Tempels, in welcher auch die Mönchsweihen stattfinden) ist auf Grund der Lichtverhältnisse und des Fotografierverbotes ein gutes Bild fast unmöglich. Trotzdem vermittelt die erste Aufnahme einen Eindruck von der Verehrung des Smaragdbuddha. Diese nur 75 cm große heiligste Skulptur Thailands besteht eigentlich aus dem dunkelgrünen Mineral Nephrit. Sie stammt vermutlich aus Indien oder Burma und wurde im Jahre 1434 in der Lan-Na-Stadt Chiang Rai entdeckt, nachdem ein Blitzschlag einen Chedi zerstörte und eine von Stuck bedeckte Statue freigab. Im Jahre 1468 gelangte sie zum König in Chiang Mai, wo sie im dortigen Chedi Luang aufbewahrt wurde. Da der damalige König Tiloka ohne einen männlichen Erben starb und eine seiner Töchter mit dem König von Laos verheiratet war, gelangte das Bildnis ins Nachbarreich. Das Versprechen, die Statue den Thai zurückzugeben, wurde nie eingelöst. Im Jahre 1778 unternahm General Chakri (der spätere König Rama I.) im Auftrag König Taksins eine Strafexpedition nach Laos, eroberte die dortige Hauptstadt Vientiane und brachte von dort den Smaragdbuddha in die Hauptstadt Thonburi zurück. Mit der Gründung von Bangkok und dem Bau des Großen Palastes und Königstempels unter Rama I. wurde das Bildnis am 22.03.1784 von Thonburi zu seinem neuen Standort gebracht. Seit dieser Zeit gelten die Statue als religiöses Symbol für Thailand und der Wat Phra Kaeo als nationales Schutzheiligtum.
Die zweite Aufnahme zeigt Kopien des Smaragdbuddhas mit seinen verschiedenen Kleidern für die 3 verschiedenen Jahreszeiten Thailands (v.l.n.r.: Regenzeit, Sommer, Winter). Die Kleider werden dreimal jährlich in einer religiösen Zeremonie vom König selbst gewechselt.

Vom Bot fällt der Blick auf die Obere Terrasse mit dem Phra Si Natana [3], ein vergoldeter Chedi (heilige Grab- oder Reliqienkammer mit nadelförmiger Spitze, eine Weiterentwicklung der indischen Pagode und Stupa), der ein Haar oder einen Knochen Buddhas enthalten soll.

Gleich daneben auf der Oberen Terrasse befindet sich der mit Glasmosaiken reichverzierte Phra Monthop [7], in dessem Inneren heilige Schriften verwahrt werden.

Rama IV. ließ auf der Oberen Terrasse des Wat Phra Khaeo ein Modell des Angkor Wat [6], der wohl eindrucksvollsten buddhistischen Tempelanlage der Welt, errichten. Die Ruinen des Angkor Wats liegen nur 350 km östlich von Bangkok und sind bis heute die größte Sehenswürdigkeit Kambodschas, das damals zu Thailand gehörte.

Auf dem Tempelgelände befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, wie Galerien mit Wandmalereien über das Leben des Buddha, ein von Dämonen getragener Chedi, viele Wächterfiguren...

... sowie eine beeindruckende Reihe von Prang (abgerundete Khmer-Form des Chedi).

Der Palast Chakri Maha Prasat [26] wurde unter Rama V. im Stile der italienischen Neo-Renaissance erbaut. Auf dem Staffeldach im Thaistil befinden sich 3 spitze Mondhops, im mittleren davon die Asche aller bisherigen Chakri-Könige. Im Chakri Maha Prasat herrschten alle Thaikönige seit Rama V., bis Rama IX. in den (unzugänglichen) Chitralada-Palast, die ehemalige Sommerresidenz Ramas V., umzog, die ihm auf besser gesichertem und großem landwirtschaftlichen Gelände mit von ihm persönlich überwachten Agrarversuchsanstalten eine modernere Staatsführung ermöglicht. Heute wird der Chakri Maha Prasat nur noch für Staatsempfänge und zeremonielle Zwecke wie Ordensverleihungen benutzt.

Der Dusit Maha Prasat [31] ist die ursprüngliche von Rama I. erbaute Thronhalle, wo alle Chakri-Könige bis Rama IV. ihre Audienzen abhielten und auch die Aufbahrung der Könige stattfand. Sie ist eine relativ exakte Kopie der Thronhalle von Ayutthaya.

 Wat Pho

Der Wat Pho aus dem 18. Jahrhundert ist der älteste und größte Tempel von Bangkok.

In seinem Hof befinden sich 91 prachtvolle und bedeutende Chedis und Prangs, einer davon z.B. für die Gattin Ramas IV., die ihrem Mann das Leben rettete und selbst dabei umkam.

Berühmt ist der Wat Pho bei den Touristen vor allem wegen der gigantischen vergoldeten Statue des Liegenden Buddha im Viharn (Andachtshalle jedes Tempels), welche 35 m lang und am Kopf 15 m hoch ist. Seine besonders zu beachtenden Fußsohlen sind reich mit Inschriften und Perlmutt verziert.

im Bot des Tempels

 Wat Arun / Chao Phrya

Der Chao Phrya ist der größte und wichtigste Fluss Thailands und erschließt das Innere des Landes. Auch innerhalb der Hauptstadt Bangkok stellt er mit seinen Expressbooten nach wie vor eine wichtige Verkehrsader dar.

An seinem Ufer steht das Wahrzeichen von Bangkok, der Wat Arun, der Tempel der Morgenröte.

Der fast 90 m hohe und später mit Porzellanplatten ausgeschmückte Wat Arun wurde von den Überlebenden Ayutthayas unter Führung von General Taksin an der Stelle erbaut, an der sie nach einem langen Nachtmarsch das erste Mal den Sonnenaufgang erblickten und vor den Feinden ausruhten. Er ist der typischste und prachtvollste Prang in Bangkok und liegt am Chao Phrya dem Wat Pho und dem Großen Palast ziemlich genau gegenüber.

Bei einer der beliebten Bootsfahrten durch die Khlongs (Kanäle) von Bangkok gelangt man meist unweigerlich zu einer kleinen versteckten Attraktion von Thonburi: der Snake Show. Hier werden dem Besucher erstaunliche Informationen und (für die Vorführer nicht ungefährliche) Tricks über/mit Schlangen präsentiert, wobei es auch für die Zuschauer durchaus zu direktem Kontakt mit diesen faszinierenden Lebewesen kommt.

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 Ayutthaya

In Ayutthaya lebt bis heute der Geist des alten Königreichs Siam. Trotz gründlicher Zerstörung durch die Burmesen geben die verbliebenen Ruinen aus dem 14. - 18. Jh. noch immer eine Vorstellung vom alten Glanz dieser einstigen Perle Südostasiens, in der 33 Könige prunkvoll herrschten und sich Asien mit Europa traf. Die Ruinen bedecken eine riesige Fläche, die man kaum erlaufen, sondern nur mit einem Fahrzeug erkunden kann. Von Bangkok werden dazu günstige empfehlenswerte Tagesreisen in praktisch jedem Reisebüro angeboten, wobei man eine (jeweils ca. 90 km lange) Strecke mit dem Bus, die andere mit dem Schiff auf dem Chao Phrya zurücklegen kann.

Die schönste, größte und bedeutendste Ruine ist die des Wat Phra Si Sanphet aus dem 15. Jh., des Tempels der Könige. Seine früher allesamt mit Gold überzogenen Chedis enthielten bis zur Plünderung und Schändung durch die Burmesen die Asche der Könige und ihrer Familien sowie reiche Schätze und Grabbeigaben, welche z.T. noch aufgefunden werden konnten.

Der Wat Yai Chaya Mongkol wurde im 14. Jh. von König U Thong erbaut und beherbergt diesen schönen Liegenden Buddha, welcher wie so häufig mit einem Tuch in der heiligen goldroten Safranfarbe geschmückt wird. Diese Farbe, die der Mond über Buddha ausstrahlte, als jener in der Nacht die Erleuchtung erfuhr, wird auch für die Toga der Mönche verwendet.

Wat Sri Suphet

Der Wat Na Phra Men ist als einziger Tempel Ayutthayas von der Zerstörungswut der Burmesen verschont geblieben. Er stammt aus unbekannter Zeit und enthält im Bot eine seltene Buddha-Gestalt in königlichen Gewändern.

Der Wat Mahathat ist mit seinem herrlichen 46 m hohen Prang und gut erhaltenem Viharn ein äußerst beeindruckendes Überbleibsel der Schönheit Ayutthayas. Im Inneren des Prangs wurde eine noch heute begehbare geheime Schatzkammer entdeckt.

 Bang Pa In

Eine Reise nach Ayutthaya kann man gut mit einem Besuch im dichtgelegenen Bang Pa In verbinden. Auf einer Insel im Chao Phrya errichteten hier im 17. Jh. die Könige von Siam ihre Sommerresidenz, welche mit dem Untergang Ayutthayas zwar verfiel, aber von König Rama IV. wiedererrichtet wurde. Seitdem legen bis heute regelmäßig königliche Barken aus Bangkok am Pier des kleinen Ortes an (auch am Tage unseres Besuchs z.B. eine Barke mit dem königlichen schwedischen Herrscherpaar, weshalb die Anlage früh geschlossen wurde und nur wenig Zeit für Fotos blieb).

Schöner Blick über die sehr europäisch wirkende Gesamtanlage mit dem staffeldachgekrönten Pavillon Phra Thinang Ramas V. Im Hintergrund ist das Observatorium des begeisterten Hobbyastronomen Ramas IV. zu sehen, ...

... von welchem man einen guten Blick auf den Palast Vehat Chamrun hat, der dem König 1889 von der chinesischen Gemeinde Bangkoks geschenkt wurde.

Auf dem Chao Phrya geht es zurück nach Bangkok. Auf der schönen vierstündigen Bootsfahrt gibt es viel zu sehen: Marabus, Frachtkähne und unzählige ufersäumende Wats.

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 Bangkok

Während wir uns in den ersten Reisetagen nur im historischen Zentrum Bangkoks umgesehen haben, widmen wir uns jetzt dem moderneren Teil der Stadt, der ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten birgt.

 Modernes Stadtzentrum


Wir wohnen im Pratunam-Bezirk in der Nähe der belebten Sukhumvit Road. Von unserem Zimmer im Amari Water Gate Hotel hat man einen fantastischen Überblick über das Viertel.

Und so toll sieht es nachts am Hotelpool im 8. Stock aus! ;-))

Die Sukhumvit Road ist berühmt für ihre Einkaufspaläste, hier das Isetan am Word Trade Center.

Historische Sehenswürdigkeiten im Zentrum sind das Parlament, ...

... das Victory Monument (Siegesdenkmal)...

... sowie der komplett aus Teakholz erbaute Vimarnmek-Palast Ramas V.

Das Democracy Monument befindet sich an der Grenze zum alten Stadtzentrum, ...

... gleich neben dem Phu Khaotong, einer zeremonialen Empfangshalle (welche hier gerade für ein Willkommen für König und Königin von Schweden vorbereitet wird).

Von hier sind es nur noch wenige Schritte zum Wat Saket, dem "Tempel auf dem Goldenen Hügel", der im Hintergrund zu sehen ist und (auf einer künstlichen Erhebung) im 19. Jh. erstand. Hinauf führt eine romantische Treppe durch einen kleinen Park.

Wirkliches "offizielles Stadtzentrum" ist der überdimensionale Lak Muang von Bangkok. Eigentlich ist ein Lak Muang ein kleines vogelhausgroßes Holzhäuschen, das vor jedem Thai-Haus steht und den in der Nähe befindlichen Geistern Unterkunft, Nahrung und Opfer darbieten soll, um sie milde zu stimmen. Der Lak Muang Bangkoks ist aber - seiner Bedeutung als Geisterhäuschen einer ganzen Millionenstadt angemessen - eher tempelartig geraten. Um ihn herum befinden sich kleine Märkte und ein sehr beliebtes kleines Theater, auf welchem täglich typische Thai-Tänze aufgeführt werden.

Im Wat Traimit befindet sich die weltweit größte massive Goldstatue Buddhas (5,5 t schwer), welche auf unbekannten Wegen vor Jahrhunderten von Sukhothai nach Bangkok gelangte und nur durch Zufall entdeckt wurde, als ihre sie versteckende Tonschicht abplatzte.

Im recht modern wirkenden Wat Ratchabophit gibt es auf dem Friedhof seltene Chedis in europäischem Stil, z.B. von gotischer Form.

 Wat Benchamabophit

Dieser vielleicht harmonischste und schönste Wat Bangkoks entstand Ende des 19. Jh. unter exakter Anleitung von Rama V., der hier als junger König auch kurze Zeit als Mönch weilte. Der Bot wurde komplett aus toskanischem Marmor, welchen man per Schiff aus Europa brachte, gefertigt, und heißt daher oft einfach "der Marmortempel".

Den Bot umgibt ein ebenso schöner wie lehrreicher Wandelgang mit vergleichenden Studien zu den verschiedenen Stilrichtungen der Buddha-Skulpturkunst.

 Wat Suthat und Große Schaukel

Am Platz mit der Großen Schaukel steht der Wat Suthat.

Die Große Schaukel wurde einst errichtet, um hier das Erntedankfest abzuhalten, an welchem gemäß einer alten brahmanischen Tradition junge Leute in 27 m Höhe aufschaukeln und versuchen mussten, einen Beutel voller Silber mit den Zähnen zu packen. Nach mehreren Unfällen wurde diese Feier von Rama VI. 1932 verboten.

Der Wat Suthat ist einer der ältesten und größten Wats Bangkoks und wurde durch Rama I. gegründet. Das schönste der vielen Gebäude ist der von alten Pagoden umgebene Viharn.

Auch das Innere des Viharn ist reich geschmückt und vor allem berühmt durch seine herrlichen Wandmalereien sowie einen kostbaren vergoldeten Buddha aus der Sukhothai-Periode, in dessem goldenen Sockel die Asche Ramas VIII. (der unter ungeklärten Umständen durch eine Schussverletzung 1946 ums Leben gekommene Bruder des heutigen Königs) verwahrt wird.

 Jim-Thompson-Häuser

Eine der größten Sehenswürdigkeiten Bangkoks verdankt die Stadt dem amerikanischen Unternehmer Jim Thompson (1906-56), der als Weltkriegssoldat nach Bangkok kam, sich hier niederließ und durch die Gründung der thailändischen Seidenindustrie über Nacht zum Millionär wurde. Der gebildete und kunstsinnige Mann schuf sich in Bangkok ein einmaliges Wohnensemble, indem er sieben alte Thaihäuser aus der Nähe von Ayutthaya kaufte und nach Bangkok transportieren ließ, um sie hier in einem kleinen dschungelartigen Park neu aufzustellen und mit Kunstschätzen aus ganz Thailand auszustatten. Als Thompson 1956 unter mysteriösen Umständen und ohne Erben verschwand, machte die thailändische Regierung aus der Häusergruppe ein einzigartiges öffentliches Kulturerlebnis, dessen Eintrittsgelder sozialen Einrichtungen zu Gute kommen.

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 Chiang Mai

Als 1281 der Thaifürst Mengrai das Mon-Reich Haripunchai eroberte und das Königreich Lan Na gründete, wählte er zunächst die alte Haripunchai-Hauptstadt Lamphun zu seiner Residenz. Da diese jedoch ständig von Überschwemmungen heimgesucht wurde, verlegte er die Hauptstadt ins 27 km entfernte Chiang Mai, welches gut 250 Jahre Metropole des Lan-Na-Reiches blieb, bis die Burmesen sie eroberten und später die Könige von Bangkok nach der Vertreibung der Burmesen das Gebiet dem neuen Königreich Siam einverleibten. Durch die große Fruchtbarkeit des Umlandes und die angenehmen klimatischen Bedingungen konnte sich Chiang Mai stetig weiterentwickeln und ist heute die zweitgrößte Stadt sowie besinnliche und "heimliche Hauptstadt" Thailands mit ca. 200.000 Einwohnern. Mit über 200 Tempeln ist sie auch ein religiöses Zentrum des Landes.

Von der ca. 4 km langen Ringmauer um die Altstadt, die Ende des 13. Jh. in kürzester Zeit entstand, sind heute noch imposante Reste zu sehen.

Wie Bangkok hat auch Chiang Mai natürlich einen schönen (neuzeitlichen) Lak Muang unter einem hunderte Jahre alten Gummibaum.

Der Wat Phra Singh ist der größte und bedeutendste Tempel der Stadt und entstand im 14. Jh. Hier im Norden Thailands trifft man bei religiösen Darstellungen besonders häufig auf das Motiv der Naga, der Nashornschlange, welche in der Legende Buddha beschützte und heute bevorzugt Tempelgebäude oder -eingänge schmückt.

Im großen Chedi des Tempels wurde die Asche eines Lan-Na-Königs des 14. Jh. beigesetzt.

Die Bibliothek aus dem 14. Jahrhundert ist ein wahres Kleinod thailändischer Architektur.

Der Prang des Wat Chedi Luang aus dem 15. Jh. war einst 90 m hoch, also höher als der Wat Arun von Bangkok. Nur noch sein riesiges Fundament mit Naga- und Elefantenskulpturen lässt heute noch die einstige Höhe erahnen. Er barg einst den oben mehrfach erwähnten Smaragdbuddha, die heiligste Reliquie Thailands.

Der älteste Tempel Chiang Mais ist der Wat Chiang Man, den König Mengrai Ende des 13. Jh. noch vor dem Umzug aus Lamphun hier errichten ließ und vermutlich als provisorische Residenz verwendete. Hier starb der König auch im Jahre 1317.

Der Wat Suan Dok ist einerseits berühmt für die vielen königlichen Chedis in seinem Hof (Bild 1+2), andererseits für den größten und vielleicht schönsten Viharn Nordthailands (ab Bild 2).

Der Wat Ku Tao ist besonders wegen seinem Prang aus kugelförmigen Stufen bemerkenswert.

Der Wat Chet Yot, den wir außerhalb der Stadt per Tuk-Tuk (überdachtes Motorrad-Taxi) erreichen, wurde zur 2000-Jahr-Feier des Buddhismus im Jahre 1477 erbaut und ist eine Nachbildung des indischen Tempels in Bodhgaya, wo Buddha die Erleuchtung erfuhr. Er war für 200 Jahre der prächtigste Tempel der Stadt bis er verfiel und erst vor ca. 50 Jahren wieder ausgegraben wurde.

In der Stadt der Tempel finden natürlich auch sehr profane und moderne Ereignisse statt: hier werden wir zufällige Zeugen eines Umzugs zum Auftakt eines in Asien so beliebten Schönheitswettbewerbs.

 Bo Sang

Einen lohnenden Ausflug stellt die kurze Fahrt in das 8 Kilometer entfernte Borsang oder Bo-Sang statt, welches als Hauptstadt des Kunsthandwerks Thailands gilt. Hier werden gleichsam in familiären und Groß-Manufakturen alle erdenklichen typisch thailändischen Kunsthandwerks-Gegenstände hergestellt. Besucher können den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Besonders berühmt und fotogen ist dabei die Herstellung von Papierschirmen aus Reispapier, welche von so guter Qualität sind, dass sie sowohl bei Sonne als auch Regen verwendet werden können.

 Wat Doi Suthep

Eine Hauptsehenswürdigkeit Chiang Mais und ganz Thailands ist der vor den Toren der Stadt gelegene Berg Doi Suthep (1685 m) sowie besonders das darauf befindliche Kloster. Auf diesem Berg soll König Mengrai gestanden haben, als er die Lage seiner neuen Hauptstadt ausmachte, hier befindet sich heute eine Sommerresidenz der Chakri-Könige.
Der Tempel entstand zur Unterbringung einer wertvollen Reliquie. Um den Standort des Tempels festzulegen, deponierte man die Reliquie auf dem Rücken eines Weißen Elefanten, welchen man frei laufen ließ. Man wartete, an welcher Stelle der Elefant sich niederlegen würde und baute an genau diesem Platz den Wat Doi Suthep.

Den letzten Abschnitt vom Parkplatz zum Tempel erklimmt man über die 306 Stufen einer von Nagas flankierten Treppe.

Das Innere des Tempelbezirks, das nur barfuß und in angemessener Kleidung betreten werden darf, erstrahlt in unvergleichlicher Pracht und Schönheit. Der mit vergoldeten und gravierten Kupferplatten verkleidete Zentralchedi wird von 4 goldenen Filigranschirmen und vier kleinen Gebäuden umgeben.

Diese Skulptur zeigt die Legende, derzufolge Buddha einst in ein Unwetter geriet und vom Schlangen-König Muchalinda geschützt wurde, indem er seinen Leib um Buddha schlang und ihn mit seinem Kopf von oben bedeckte. Typischerweise stellen diese Skulpturen eine siebenköpfige Naga dar, auf deren zusammengerollten Leib Buddha Platz genommen hat.

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Doi Inthanon National Park

Der Doi-Inthanon-Nationalpark ist in ganz Thailand berühmt für seine Elefantencamps und die vielfältigen Wandermöglichkeiten, welche auch die Gelegenheit zum Besuch bei den nordthailändischen Bergvölkern geben.

 Mae Sa Tal Elefant Training Camp

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten war der indische Elefant im schlecht erschlossenen Thailand das Hauptarbeitsgerät schlechthin, besonders in den unzugänglichen Wäldern des Nordens, und schmückte sogar als Wappentier die Nationalflagge. Diese Tiere sind sanftmütig, leicht abzurichten und unglaublich stark. Sie können problemlos tonnenschwere Baumstämme heben und geschickt bewegen. Sie werden ab dem 3. Lebensjahr ausgebildet und bestreiten dann zwischen dem 25. und 60. Lebensjahr täglich einen 8-Stunden-Arbeitstag. Ab dem 60. Lebensjahr leben sie frei im Camp und werden noch 80 - 100 Jahre alt. Heute werden jedoch nur noch wenige der ca. 5000 Elefanten tatsächlich für die Arbeit verwendet, welche Maschinen inzwischen besser leisten, sondern vor allem als Touristenattraktion gehegt. In der Nähe Chiang Mais gibt es gleich ein Dutzend solcher Camps.

In diesen Elefanten-Camps kann man die Elefanten mit Bananen füttern, ...

... ihnen beim Baden...

... oder Malen (!) zusehen...

... und natürlich auf ihnen reiten, was an eine Bootsfahrt über lange hohe Wellen erinnert.

Im Doi-Inthanon-Nationalpark gibt es sehr viele weitere Natur-Sehenswürdigkeiten, z.B. im Mae-Sa-Tal eine Orchideen-Farm. Thailand ist weltweit der Hauptexporteur für diese schönen und vielfältigen Pflanzen, die schwer zu züchten und zu halten sind.

Jedes Reisebüro und größere Hotel in Chiang Mai bietet geführte Wanderungen durch den Nationalpark an. Diese Wanderungen legt man zum Teil auf dem Rücken eines Elefanten...

... oder (ein echter Höhepunkt!) per "Rafting" auf einem wackeligen, zerbrechlichen Bambusfloß auf den schnellen Flüssen des Nationalparks zurück (Fotografieren leider nicht möglich, da man zur Sicherheit seine Kamera gut verstaut).

Obligatorisch ist bei den Wanderungen ein Besuch der Meo-Bergstämme, die alle Kleidung i.d.R. selbst weben und natürlich als kleines Zubrot auch an die Touristen verkaufen.

Zu Fuß erreicht man den hübschen Mae-Sa-Wasserfall.

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Lampang

In der uralten Mon-Stadt Lampang ist der hochverehrte Wat Pha Keo Don Tao aus dem 17. Jh. in ganz Thailand berühmt. Eine besondere architektonische Kostbarkeit ist das filigrane Pagodendach der um 1800 entstandenen Kapelle.

Ein tönerner weißer Elefant auf dem Hof erinnert an die Geschichte des oben genannten Smaragdbuddhas, der nach seiner Auffindung in Chiang Rai auf einer feierlichen Prozession nach Chiang Mai von einem weißen Elefanten getragen wurde, welcher jedoch in Lampang stehenblieb und nicht mehr zum Weiterlaufen zu bewegen war. Dies wurde als Zeichen gedeutet, so dass der Smaragdbuddha zunächst einige Jahre hier in einem Vorgängerbau des Wat Pha Keo Don Tao verblieb.

Am schönen Bot des Klosters sind Dach und Treppe reich mit Nagas geschmückt.

 Lamphun

In Lamphun, der von König Mengrai eroberten Hauptstadt des 600 Jahre alten Mon-Königreiches Haripunchai, ist der Wat Phra That Haripunchai die Hauptsehenswürdigkeit. Man betritt das Kloster durch das imposante Haupttor, welches von zwei Löwen in reinstem burmesischen Stile flaniert wird.

Im Inneren beeindrucken die hübschen Gebäude mit reichen Schnitzarbeiten sowie besonders der goldene Zentralchedi, der erstmals schon im 9. Jh. entstand und eine Buddhareliquie enthält. Immer wieder aufgemauert wuchs er bis zur heutigen Höhe von 51 m.


Der burmesische Glockenturm aus dem 13. Jh. enthält einen der größten Gongs der Welt.

Der Ziegel-Chedi aus dem 8.Jahrhundert stand schon vor Gründung des Klosters an dieser Stelle.

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Si Satchanalai

Si Satchanalai wurde um 1250 gleichzeitig mit Sukhothai gegründet als Doppelhauptstadt des ersten jungen Thai-Königreiches, das hier in einem blutigen Krieg gegen die Khmer entstand und für 100 Jahre den ersten politischen und kulturellen Höhepunkt der Thaikultur darstellte. Während in Sukhothai der König und die oberste weltliche Macht regierte, nahm im 50 km entfernten Si Satchanalai, welches als geistiges und zeremonielles Zentrum galt, der Vizekönig (i.d.R. der Kronprinz) seinen Sitz. Es gehört heute zu den schönsten und reizvollsten Ruinenstädten Südostasiens, ein Geheimtipp abseits der Routen der Sukhothai-Tagestouristen.

Man erreicht die Ruinenstadt, welche gar nicht so leicht zu finden ist, in schöner Fahrt über hübsche Landstraßen Mittelthailands, wobei langsam...

... am Wegrand die ersten Ruinen im Wald auftauchen, bis man schließlich einen kleinen Parkplatz und...

... die gut erhaltene Stadtmauer (die allerdings erst im 16. Jh. gebaut wurde) erreicht.

Innerhalb der Mauern kann man auf ungestörtem, beschaulichem Spaziergang scheinbar unzählige Reste von Prangs, Chedis und Viharns auf sich wirken lassen.

Mittelpunkt der Stadt ist der Wat Chedi Chet Teo (14. Jh.), welcher als Grablege der Vizekönige 32 Stupas in Lotusform und (letztes Bild) eine sehr gut erhaltene Buddhaskulptur mit Nagakönig (vgl. Wat Doi Suthep, letztes Bild) enthält.

Direkt daneben liegt der Wat Chiang Lom aus dem 13. Jh. mit seinem monumentalen Chedi, in dessen Sockel 30 Elefantenskulpturen so angebracht sind, als würden sie den ganzen Bau tragen. Im Sockel darüber thronten einst 20 verschiedene Buddhas, welche aber im Laufe der Jahrhunderte wie die Elefanten stark verfallen sind.

Außerhalb der Stadtmauern und 2,5 km flussabwärts befindet sich der beeindruckende Prang des Wat Phra Si Rathana Mahathat, ein Meisterwerk des 15. Jh., welches deutlich den künstlerischen Einfluss des Khmerheiligtums, über welchem er errichtet wurde, reflektiert.

An seinem Sockel findet sich das Hochrelief eines in gelöster Haltung schreitenden Buddhas, eine sehr seltene und schöne Darstellungsweise aus der Sukhothaizeit.

Über den Yom-Fluss, der weiter nach Sukhothai fließt, führt an dieser Stelle eine schmale Hängebrücke, auf der sich mit Mühe zwei Personen aneinander vorbei bewegen können, was keineswegs ein Hindernis für einen trotzdem regen Fahrzeugverkehr mit Mopeds und Fahrrädern ist.

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Sukhothai

Kultureller Höhepunkt des alten Sukhothai-Reiches ist natürlich trotz der Schönheit Si Satchanalais die Königsresidenz Sukhothai, welche im Gegensatz zum etwas links liegen gelassenen Si Satchanalai in den letzten Jahrzehnten mit Hilfe der UNESCO zum reizvollen Kulturpark und Touristenzentrum ausgebaut und so 1988 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Innerhalb der 1800 x 1400 m messenden alten Stadtbefestigung konnten 21 Wats freigelegt werden, außerhalb der Stadtmauern wurden noch einmal ähnlich viele gefunden und restauriert.

Der prachtvollste, wichtigste und zentrale Tempel von Sukhothai war einst der Wat Mahathat mit einer von Mauern umgebenen Grundfläche von 40.000 m², 185 Chedis (u.a. mit der Asche der Könige und ihrer Familien) und 6 Viharns. Ins Auge fallen an der heutigen, von Wassergräben umzogenen Ruine besonders der zentrale lotusförmige Chedi , viele Buddha-Großskulpturen und die hochaufragenden Säulen vom fünfschiffigen Bot und den Viharns.

Der Wat Si Sawai entstand schon im 12. Jh. vor der Stadtgründung als Hindu-Heiligtum der Khmer. Die Thai gestalteten ihn später durch Anbau von Bot und Viharn zur buddhistischen Kultstätte um. Die reine Khmerform der wunderschönen 3 Prangs blieb jedoch erhalten.

Der Wat Sra Si beeindruckt durch eine sehr schöne sitzende Buddhafigur sowie einen Chedi in der ceylonesisch beeinflussten Glockenform.

Der San Ta Pha Daeng aus dem 12. Jh. zählt zu den bedeutendsten Khmerheiligtümern auf thailändischem Boden. Hier fand man wertvolle Fragmente von Hindugottheiten-Skulpturen im Stile von Angkor Wat.

Der Glockenchedi des Wat Sorasak aus dem 14. Jh. wird von 25 Elefantenskulpturen getragen.

Der Wat Si Chum enthält als besondere Sehenswürdigkeit in einem massiven, fensterlosen Bau die 15 m hohe Kolossalstatue eines sitzenden Buddhas (13. Jh.), der früher komplett vergoldet war.

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Kamphaeng Phet

Durch ländliche Gegend geht es 76 km weiter nach Kamphaeng Phet, das im 14. Jh. als südlicher Vorposten Sukhothais erbaut wurde. Die abgelegene Ruinenstadt hat einen ähnlichen stillen Reiz wie Si Satchanalai und wird von den Touristenbussen kaum beachtet.

Im Wat Phra Tat gibt es noch sehr gut erhaltene Mauerreste und einen glockenförmigen Chedi.

Der Wat Phra Keo war wie sein heutiger Namensvetter in Bangkok ein Königswat ohne Mönche. Besonders bemerkenswert ist die Großskulptur eines Liegenden Buddhas (diese Darstellung symbolisiert stets den Einzug Buddhas ins Nirwana).

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Nakhon Phatom

Die Jahrtausende alte Mon-Stadt Nakhon Phatom weist heute nur noch eine einzige Sehenswürdigkeit auf, dafür eine ganz außergewöhnliche: den Wat Phatom Chedi, das mit 118 m Höhe größte buddhistische Bauwerk der Welt. Das aus der Khmerzeit stammende Original wurde nach den Burmesenüberfällen vom Urwald überwuchert und erst von Rama IV. während seiner Mönchsjahre wieder entdeckt, restauriert und mit einer neuen Kuppel überbaut. Die trotz der Höhe harmonische Form des Chedis und das Fehlen sichtbarer Vergleichsobjekte machen es für einen Fotografen praktisch unmöglich, die wahre Höhe auf dem Bild zur Geltung zu bringen.

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Ratchaburi

Die Stadt Ratchaburi 100 km südwestlich von Bangkok ist eigentlich nur als Ausgangspunkt für eine Fahrt zu den berühmten Schwimmenden Märkten bekannt und - im Gegensatz zum Markt selbst - touristisch völlig unentwickelt, da die Schwimmenden Märkten nur von Tagestouristen aus Bangkok besucht werden. Für Damnoen Saduak, die Kleinstadt, in welcher der Schwimmende Markt beginnt und die meisten Boote dorthin ablegen, trifft das Gleiche zu, hier finden sich weder Hotels noch Restaurants. Fünf Kilometer außerhalb des Orts haben wir per Zufall Glück mit einem kleinen aber äußerst schmackhaften All-you-can-eat-Imbiss, in welchem man sich selber das Fleisch braten und dazu im raffinierten Bratgerät Gemüse nach Lust und Laune dünsten kann. Dazu gibt es das berühmte schmackhafte, starke Chang-Bier (Chang oder Chiang = Elefant) aus Zweidrittelliter-Flaschen.

 Schwimmender Markt von Damnoen Saduak

Auf dem Weg zum berühmten Schwimmenden Markt Thalat Nam, der sich in einem Gewirr von 200 Khlongs (Kanälen) versteckt, fühlt man sich nach den Mischwäldern Nord- und Mittelthailands erstmals "so richtig" in Südostasien mit seiner tropischen Vegetation. Wie in Bangkok an den verbliebenen, nicht zugeschütteten Khlongs sind deren Ufer lebhaft und dichtbesiedelt, wobei die Kanäle den Menschen als Wasserquelle, Waschplatz, Kanalisation und natürlich Transportmittel dienen.

Die Fütterung der unzähligen großen Karpfen ist bei den Touristen sehr beliebt. Die Fische ernähren sich hauptsächlich von den Abfällen der Khlongs und tragen so zur relativ guten Reinhaltung bei.

Der Zwischenstopp an einem der vielen Ufer-Wats dient den Führern der Touristenboote hauptsächlich dazu, auf der 2-Stunden-Tour Zeit zu schinden. Offensichtlich gibt es Absprachen mit den Händlern, den Besuch der Touristen möglichst spät am Tag und kurz zu halten, um selbst möglichst ungestört zu bleiben, die Touristen aber trotzdem noch richtig (und teilweise sehr aggressiv) abzocken zu können. Diese Praxis führt beim weltoffenen ausländischen Besucher der immer noch sehenswerten Märkte zu einem Gefühl, als Mensch unerwünscht, als anzapfbarer Geldsack aber akzeptiert zu werden. Diese Mentalität, die in ganz Thailand zu spüren und auch staatliche Praxis ist (vor allem mit horrenden Eintrittspreisen für Ausländer selbst an drittklassigen Museen oder Parks, deren Besuch in aller Regel für Thai kostenlos ist), stellt den Ruf Thailands als gastfreundliches Reiseland massiv in Frage.

Natürlich hat auch jedes noch so kleine Häuschen an den Khlongs seinen Lak Muang.

Der Markt auf dem Wasser dauert etwa von 5 bis 10 Uhr, danach geht der Verkauf vor der Haustür bei Fahrten durch die Khlongs weiter. Die Touristen dürfen zwischen 8 und 9 Uhr dazustoßen und werden mit überteuertem Kitsch gierig erwartet. Untereinander handeln die Thai hier mit allen praktischen Dingen des Lebens, allem voran Nahrungsmitteln, Obst, Gemüse, Fisch, Gewürzen, Utensilien, Süßigkeiten, Kleidung usw.

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 Von Surat Thani nach Takua Pa

Fährt man nun weiter nach Süden auf die Malaiische Halbinsel, wird Landschaft und Vegetation zunehmend exotischer. Trotzdem gibt es zunächst auf mehreren 100 km keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten - bis auf den kleinen Affen, der gerade zur Arbeit fährt. :-) (Affen werden hier erfolgreich zur Kokosnussernte eingesetzt und dazu abgerichtet, die Nüsse von den Ästen förmlich "herunterzuschrauben".)

Man fährt lange Zeit wenige Kilometer an der Grenze zu Burma entlang und passiert später die engste Stelle der Halbinsel, den nur 60 km breiten sog. Isthmus von Kra, der das Südchinesische Meer (Pazifik) im Osten von der Andamanensee (Indischer Ozean) im Westen trennt.

Dort, wo die Malaiische Halbinsel wieder wesentlich breiter wird, gelangt man in das vielleicht schönste Landschaftsgebiet Thailands, das sich vor allem durch von satt-grünen tropischen Pflanzen bedeckte bizarre Kalkstein-Felsformationen auszeichnet. Geradezu "berühmt" ist die Landstraße von Surat Thani am Südchinesische Meer nach Takua Pa an der Andamanensee. Hier am Rahjawaba-Staudamm hat man bereits einen guten Überblick.

Wenig später geht es mitten hinein in die faszinierende Bergwelt, ...

... bis wir endlich den Indischen Ozean erreicht haben. Gut zu sehen an den auf Grund liegenden Fischerbooten ist die starke Gezeitenwirkung.

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Phang Nga

Um dieser außergewöhnlich schönen Landschaft auch noch die Krone aufzusetzen, befindet sich weiter südlich die Bucht von Phang Nga an der Andamanensee und bildet mit Meer, Mangrovenküste und Kalksteinfelsen im und am Wasser ein einzigartiges Naturparadies, wovon das Luftbild auf der eingescannten Postkarte (mit Einzelbildern vom "James-Bond-Felsen" und von Koh Panyee) einen guten Eindruck verschafft.

Mit Auto oder Boot kann man in Stichfahrten die Mangrovenwälder der Küste erkunden.

In einer ausgedehnteren, 3-4stündigen Bootsfahrt erreicht man weitere Sehenswürdigkeiten...

... wie die Khao-Khien-Grotte mit prähistorischen Zeichnungen, ...

... das abgelegen auf Pfählen erbaute, gastfreundliche Moslemdorf Koh Panyee (Koh = Insel), das natürlich seine eigene Moschee besitzt, ...

... sowie Khao Ping Gun, heute berühmter unter ihrem Namen "James Bond Island". Hier wurden einst Außenaufnahmen zum James-Bond-Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" gedreht, welche die winzige, aufragende Kalksteininsel weltberühmt machten.

Bond. James Bond. :-))

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Krabi

Südöstlicher an der Bucht von Phang Nga liegt gegenüber vom berühmten Koh Phuket das reizvolle, bisher vom ganz großen Massentourismus verschont gebliebene Krabi. Auf dem Weg dorthin durchfährt man endlos große Gummibaum-Wälder. Die Kautschuk-Produktion ist ein bedeutender Wirtschaftszweig in Thailand. Am Wegrand kann man häufig das Trocknen des weltweit begehrten Grund-Rohstoffs für die Gummiherstellung beobachten.

In der Nähe von Krabi, beim Ort Susan Hoi, findet man ein seltenes Naturphänomen, das weltweit nur an 3 Stellen bekannt ist: einen 75 Millionen Jahre alten Muschelfriedhof. Was auf den ersten Blick wie ins Meer gespülte Betonplatten erscheint, entpuppt sich nur bei Betrachtung aus größter Nähe als gigantische Ablagerung von unzähligen Süßwasserschnecken- und Muschel-Schalen.

Gleich neben der Sehenswürdigkeit wird allerhand seebezogener Tand verkauft, z.B. - ziemlich abscheulich - ein kitschig bemalter präparierter Kugelfisch, oder die schon eher interessanten preiswerten Zuchtperlen.

Sozusagen obligatorisch ist bei einem Besuch der Andamanensee eine ausgedehnte Schnorcheltour. Diese Touren werden in jedem Ort angeboten, dauern typischerweise einen Tag und umfassen den Besuch mehrerer Inseln mit jeweils ein- bis zweistündigem Schnorchel-/Bade-Stopp.

Unsere erste Station ist Koh Gai, die "Hühnerinsel". Die Herkunft des Namens ist bei einem Blick auf die ungewöhnliche Felsenform schnell erraten.

Das Inselgrüppchen besteht eigentlich aus 2 Inseln, die über eine lange Furt miteinander verbunden und somit zu Fuß untereinander erreichbar sind.

Unerwartete Kuriosität am Rande: Moslemfrauen beim Schnorcheln! (Wohin denn jetzt nur mit dem Schleier???) ;-)

An allen Stränden kann man im badewannen-temperierten Wasser fantastisch schnorcheln - wenn auch mit etwas dürftiger Flora und Fauna (dafür schönen Unterwasserfelsen). Überall und immer da sind die touristengewohnten kleinen Fische, die so heftig nach Futter betteln und dabei in die Haut zwicken, dass man nicht weiß, ob man sie eher als "zutraulich" oder "aggressiv" bezeichnen soll.

Auf Koh Sri schnorcheln wir erneut und machen Mittagspause, wobei wir erstmals feststellen, dass unsere "kleinen süßen Fische" mit Vorliebe Fleischfresser sind und einen Hühnerknochen piranha-artig in 2 Minuten saubernagen!

Auf dieser Insel sind auch die Affen los und einer kleinen Zusatzmahlzeit nicht abgeneigt.

Koh Ha am Nachmittag ist die Hölle, wenn man eh schon einen Sonnebrand hat, denn dann muss man sich das kleine Stückchen Schatten in der Tropfsteinhöhle mit einer unzählbaren Touristenmenge teilen.

Jetzt schnell zurück, bevor das Unwetter hereinbricht!

In den Bergen nördlich von Krabi befindet sich die Tham Sua (Tigerhöhle). Dieses weithin verehrte buddhistische Höhlenheiligtum soll einst die Behausung eines Tigers gewesen sein und ist heute einerseits bemerkenswert für die dort präparierten und ausgestellten Mumien und Gebeine verstorbener Mönche, andererseits für den kleinen Wat auf der Spitze des Berges, zu dem 1280 sehr steile und schmale Stufen führen, deren Ersteigung in tropischem Klima den sportlichen Höhepunkt eines Krabi-Besuches darstellt und mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.

Der kleine sehenswerte Ao-Luk-Nationalpark, der in einer süßwassergespeisten Schlucht vor der Küste der Phang-Nga-Bucht liegt, bietet eine "Mini-Mangrovenlandschaft" zum Anfassen.

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Koh Phuket

Phuket mit der gleichnamigen Hauptstadt ist die größte Insel Thailands und ca. 50 x 20 km groß. Belebtester und bekanntester Ort auf der Insel ist nicht etwa das verschlafene Phuket City im Südosten, sondern der Strand Patong Beach im Südwesten, an dem sich in den letzten Jahrzehnten Massentourismus in großem Stile entwickelte und auf die benachbarten Strände übergriff. Wer heute von "Urlaub in Phuket" spricht, meint damit also eigentlich Urlaub am Patong Beach oder einem der beiden (wenig ruhigeren) Nachbarstrände mit unzähligen Wassersportmöglichkeiten und einem sehr freizügigen Nachtleben, das selbst Bangkok übertrifft.

Ein beliebter abendlicher Treffpunkt für Einheimische und Touristen sind die berühmten Sonnenuntergänge am Kap Promthep, der Südspitze von Koh Phuket (und südlichster Punkt unserer Reise), welche übrigens ganzjährig fast immer zur selben Uhrzeit stattfinden, da das Kap Promthep schon fast am Äquator liegt (7,7 ° n. Br.) und es hier praktisch keine Jahreszeiten gibt.

Hier an der südlichsten Stelle steht auch der Lak Muang von Koh Phuket, an welchem vorzugsweise Elefanten-Statuetten geopfert werden.

Weitere kleine Ausflüge durch den Süden der Insel (im Norden gibt es praktisch nichts Sehenswertes) führen uns nochmals zum Kap Promthep (diesmal in der sengenden Hitze des Tages)...

... und zum Aussichtspunkt Three Beaches View, von welchem man einen schönen Blick auf die 3 bekannten Strände Phukets gleichzeitig hat.

Koh Phuket hat auch einen sehenswerten Tempel, den Wat Phra Thong. Er wurde im 18. Jh. um eine halb im Boden steckende goldene Buddhafigur erbaut, welche durch einen Bauernjungen auf dem Feld entdeckt wurde. Auf dem letzten Bild ist eine hochverehrte Buddhastatue zu sehen (in der Pose der Beschützung Buddhas durch den Schlangenkönig), die schon so über und über mit Blattgoldopfern beklebt ist, dass die Mönche davor Ersatzfiguren zum Opfern aufgestellt haben.

 Patong: Das Nachtleben

Das Nachtleben von Patong Beach stellt selbst das berüchtigte Bangkok in den Schatten. In den unzähligen offenen Bars bekommt man "viel zu sehen":

auf den Tischen tanzende Transvestiten, ...

... Go-Go-Girls...

... und Thai-Boxen, das hier jedoch nur als billiges Spektakel ausgetragen wird und nicht dem sportlichen Wettstreit, sondern ausschließlich dem Abzocken der Touristen dient. Besonders freigiebig sind hier wie überall Gäste aus dem Land der Aufgehenden Sonne, für die Koh Phuket das "japanische Mallorca" ist.

Auch in Patong sind die Nachtmärkte unter freiem Himmel oder Zeltdach wie in ganz Thailand sehr beliebt und laden zum Umherstöbern ein.

 Tagesunterhaltung

Und was macht man am Tage, wenn man mal keine Lust aufs Baden hat?

Man geht in einen der typischen thailändischen Massage-Salons und erhält eine billige aber meist auch nicht sehr gute Fuß- oder Körpermassage...

... oder lässt sich für wenig Geld beim Schneider (hier herrscht ein regelrechtes Überangebot) einen neuen Maßanzug aus bestem Stoffe machen.

Man kann den Tag auch auf einem Schießstand verbringen und alle möglichen Handfeuerwaffen ausprobieren wie...

... einen 38er Smith&Wesson-Colt (zieht verdammt stark und schnell nach oben), ...

... eine echte Benelli-Shotgun (haut einem übelst die Schulter weg)...

... oder ein tschechisches (rückschlagfreies) Scharfschützengewehr.

Die ganz Hartgesottenen gehen anschließend noch zum Bangee-Jumping, ...

... etwas zartere Gemüter dagegen in die Schmetterlingsfarm. Für Unterhaltung ist im Süden Koh Phukets immer gesorgt.

 Adé

Aller Abschied fällt zwar schwer, wäre aber leichter zu ertragen, wenn man in dieser schicken Mönchsloge auf seinen Abflug warten dürfte. :-)

Beim Rückflug von Phuket nach Bangkok können wir doch tatsächlich noch einen wunderschönen Blick auf die Bucht von Phang Nga erheischen.

Und mit einem thaitypischen Wai (Gruß durch Zusammenfalten der Hände) bedanken wir uns für die Geduld beim Lesen dieser Geschichte und dem Betrachten der endlos vielen Fotos. Trotzdem nicht vergessen: Die Fotos schauen in einem Bildbetrachtungsprogramm wie IrfanView, ACDSee oder sogar den internen Betrachtern moderner Microsoft-Windows-Versionen um vieles besser aus als in der gerade gezeigten Internetbrowser-Präsentation. Also die Fotos bitte noch einmal direkt auf der CD suchen und per Doppelklick starten!

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